Irland – 50 Shades of Green

_DSC0259Wir hatten uns 1290 Tage außerhalb von Europa rumgetrieben, wurden wieder sesshaft und absolvierten erfolgreich unsere sechsmonatige Probezeit nach unserem „Wiedereintritt“ ins Berufsleben.

Es wurde mal wieder Zeit für das, was wir am besten können – Reisen. Je länger wir während unserer Weltreise keinen Fuß auf europäischen Boden gesetzt hatten, desto mehr wuchs der Wunsch auch unseren Heimatkontinent zu erkunden. Gesagt getan – wir fanden günstige Flüge nach Irland mit Air Lingus und schon saßen wir im Flieger nach Dublin. Unser Plan war es in knapp drei Wochen rund um die Insel mit unserem unglaublich günstigen und unglaublich winzigen Kleinstwagen. Da wir uns Dublin fürs Ende aufheben wollten, bot es sich an gegen den Uhrzeigersinn zu starten, denn der Flughafen lag bereits ziemlich im Norden der Hauptstadt.

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_DSC0133Bereits am Nachmittag erreichten wir Brú na Bóinne und erwischten gerade noch eine Tour nach Newgrange, neben Knowth und Dowth eine der neolithischen Stätten in der Gegend. Wir waren gerade ein paar Stunden in unserem neuen Trip unterwegs und wir vergaßen beide, dass wir nicht mehr auf unserer Weltreise waren. So vertraut wirkte es wieder in der Welt unterwegs zu sein. Nur ein kleiner komfortabler Unterschied machte sich am Abend bemerkbar, wir gönnten uns Guiness und Bailys in einem der berühmten Pubs um Slane, einen Luxus den wir uns ohne regelmäßigem Einkommen bei den irischen Preisen wohl zuvor nicht geleistet hätten.

Natürlich nahmen wir auch ein paar Stopps in Nordirland mit. Belfast zwischen Titanic und Bürgerkriegsrelikten und dem UNESCO Weltnaturerbe Giant Causeway.

Doch 50 Shades of Grey???

Nach einer guten Woche on Tour verabschiedete sich schleichend jedoch unwiederbringlich das gute Wetter. Wir hatten noch ein paar gute Momente in Doolin und blauen Himmel über den Cliffs of Moher. Doch auf der weiteren Fahrt über Limerick, Frank McCourts alter Heimat, und die Halbinseln Dingle und Kerry verließ es uns völlig.

 

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Spätestens in Dingle hatten wir kapiert, wieviel Wasser für die „50 Shades of Green“ benötigt werden. Und unsere Zeit in Kerry verlief so nebelig, dass für uns jeder Ort auch bei einem evtl. zweiten Besuch wieder völlig neu wäre. Und da nicht mehr der totale Sparkurs bei uns angesagt war, tauschten wir unser Zelt sogar für wenige Nächte zwischendurch mit einem gemütlichen B&B. Und obwohl uns der Regen auch auf dem Weg zurück Richtung Norden bis nach Dublin verfolgte, verlebten wir eine perfekte Zeit in unserem ersten „limitierten Urlaub“ zurück auf unserem Heimatkontinenten.

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Reiseinfos Irland

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