Route Oman

Inhaltsübersicht

 

Unsere gesammelten Eindrücke

Hier könnt Ihr Euch näher mit dem Reiseziel beschäftigen. Stöbert einfach durch unser Textmaterial:


Unbenannt

Unser Reiseessay über den Oman


Emirate

Unser Reiseessay VAE (Dubai)


Emirate

Unser Reiseessay VAE (Abu Dhabi)

Der Oman gilt als gemäßigtes und liberales Land im arabischen Raum, was aber nicht heißt, dass der Tourist gefühlt nicht auf islamische Traditionen trifft. Frauen sind abseits von Muskat in den kleineren Dörfern weitestgehend nicht im Alltagsleben zu beobachten. Kleinere Männergruppen beim Tee, Spaziergang, Picknick und so weiter sieht man sehr häufig. Manchmal sind Familien unterwegs, besonders an den Wochenenden, wenn die Berge oder die Wadis besucht werden. Wenn ihr als Paar reist, so zumindest unsere Erfahrung, wird die Frau weitestgehend nicht beachtet. Gespräche finden i.d.R. zwischen den Männern statt. Das gleiche gilt in Restaurants und kleineren Hotels, wo der Mann doch eher die Hauptperson zu sein scheint.

Wir haben die Omanis insgesamt als eher zurückhaltend, reserviert aber dennoch gastfreundlich empfunden. Wildfremde Menschen haben uns verbunden mit einem Willkommensgruß Dinge wie Obst geschenkt, ohne dabei irgendetwas als Gegenleistung zu erwarten oder ohne uns in Gespräche verwickeln zu wollen. Niemand wird auch nur im Ansatz aufdringlich. Zumindest ein wenig Englisch sprechen einige Omanis, vor allem die Jüngeren, was einen kurzen Smalltalk erleichtert.

Eventuell auch begründet durch den Reisestil, müssen wir jedoch auch zugeben, dass wir mit der Kultur nicht ganz „warm“ geworden sind, obwohl sich  nicht einmal so Recht in Worte fassen lässt, warum es so war.

Oman und der „Omani an sich“

Der Oman gilt als gemäßigtes und liberales Land im arabischen Raum, was aber nicht heißt, dass der Tourist gefühlt nicht auf islamische Traditionen trifft. Frauen sind abseits von Muskat in den kleineren Dörfern weitestgehend nicht im Alltagsleben zu beobachten. Kleinere Männergruppen beim Tee, Spaziergang, Picknick und so weiter sieht man sehr häufig. Manchmal sind Familien unterwegs, besonders an den Wochenenden, wenn die Berge oder die Wadis besucht werden. Wenn ihr als Paar reist, so zumindest unsere Erfahrung, wird die Frau weitestgehend nicht beachtet. Gespräche finden i.d.R. zwischen den Männern statt. Das gleiche gilt in Restaurants und kleineren Hotels, wo der Mann doch eher die Hauptperson zu sein scheint.

Wir haben die Omanis insgesamt als eher zurückhaltend, reserviert aber dennoch gastfreundlich empfunden. Wildfremde Menschen haben uns verbunden mit einem Willkommensgruß Dinge wie Obst geschenkt, ohne dabei irgendetwas als Gegenleistung zu erwarten oder ohne uns in Gespräche verwickeln zu wollen. Niemand wird auch nur im Ansatz aufdringlich. Zumindest ein wenig Englisch sprechen einige Omanis, vor allem die Jüngeren, was einen kurzen Smalltalk erleichtert.

Eventuell auch begründet durch den Reisestil, müssen wir jedoch auch zugeben, dass wir mit der Kultur nicht ganz „warm“ geworden sind, obwohl sich  nicht einmal so Recht in Worte fassen lässt, warum es so war.

Mietwagen im Oman

Wer den Oman individuell erkunden möchte, hat im Prinzip keine andere Möglichkeit, als sich ein Auto zu leihen. Einen öffentlichen Transport gibt es so gut wie nicht. Zwar werden einige Verbindungen mit Bussen abgedeckt (Muskat – Salalah, Muskat – Sur und einige andere größere Städte), aber das reicht aus unserer Sicht nicht wirklich, um sich im Oman touristisch fortzubewegen.

Es gibt etliche Autoverleihfirmen am Flughafen in Muskat. Da wir jedoch einen Allradwagen haben wollten, haben wir uns nicht auf unser Glück verlassen, sondern vorab im Internet gebucht. Sowohl die internationalen als auch nationale Verleiher sind am Start. Bei nationalen Verleihern besteht die Möglichkeit, auch Equipment wie Sandbleche, Schaufel oder Kompressoren zum Luft nachfüllen für die Tour zu buchen (unbedingt notwendig für die Wahiba Sands). Wir hatten uns im Vorfeld, mangels besserer Recherche vorab, für einen der internationalen Anbieter entschieden. Kostenpunkt für den Wagen ca. 70 Euro pro Tag. Sehr charmant für die Geldbörse ist das Tanken im Oman mit ca. 0,30 Euro pro Liter (Stand Okt. 2015).
Offiziell ist es nur erlaubt, normale Straßen zu nutzen. Die Definition zwischen normaler Straße, Schotterpiste, Off-Road ist aber teilweise sehr fließend, wenn ihr im Oman unterwegs seit. Zwar sind die größeren Städte über gut ausgebaute und asphaltierte Straße zu erreichen. Zwischendurch bei kleinen Abstechern lässt es sich aber nicht vermeiden, die Straßen auch mal zu verelassen. nationale Anbieter sind in der Auslegung wohl etws entspannter. Wir sind trotzdem ein paar Pisten gefahren und haben das Restrisiko in Kauf genommen.

Unterkunft im Oman

Der Oman bietet gehobene Hotels vor allem in der Muskat Area, die im internationalen Vergleich mit dem Preisprädikat besonders teuer abschließen. Das heißt aber nicht, dass ihr nicht auch günstigere Übernachtungsmöglichkeiten findet. Für ein normales Doppelzimmer sollte ab ca. 50-70 Euro gerechnet werden. Hotels lassen sich i.d.R. in der Nähe der touristischen Anziehungspunkte problemlos finden. Da teilweise das Hotelangebot außerhalb von Muskat nicht endlos ist, bietet sich ggfs. einen Vorplanung an.
Da praktisch überall im Oman das Zelten erlaubt ist (bei einigen Stellen in den bekannten Wadis ist es nicht erlaubt) und diese Art der Übernachtung auch von den Omanis beispielsweise an Wochenenden sehr geschätzt wird, haben wir uns auch entschieden, ein paar Nächste wildes Zelten im Oman einzustreuen. Eine günstige Campingausrüstung, einen Kocher, im Prinzip alles was man braucht , erhält man in Muskat im Carrefour Supermarkt in einem der Einkaufszentren. Kurz neben der Straße oder in Naturreservaten, an den Buchten im Süden, an den Stränden lässt sich hervorragend zelten. Wir haben immer drauf geachtet, ein wenig abseits und nicht ganz einsichtig zu stehen, haben aber auch Leute beobachtet, die da weitaus entspannter waren und in der Nähe von Städten am Strand gecampt haben.

Essen im Oman

Aufgrund der vielen Inder im Oman, lässt sich an vielen Orten hervorragend und günstig indisch essen. Die großen Supermärkte in Muskat halten fast das normale europäische Sortiment vor, sodass eine Selbstversorgung in diesem Bereich keinerlei Probleme darstellt. Unterwegs findet man überall kleinere regionale Supermärkte. Frisches Gemüse, Obst und ein paar Standards erhält man auch dort, sodass auch unterwegs die Selbstversorgung mit ein paar abstrichen nicht allzu problematisch ist.

Typische omanische Restaurants, in denen sich regionale, kulinarische Highlights entdecken lassen, sucht man abseits von Muskat aber eher vergeblich. Eine typische omanische Küche in diesem Sinne gibt es sowieso nicht.

Tauchen im Oman

Die beiden bekanntesten Tauchgebiete im Oman sind die Reviere um Musandam, die meist im Rahmen von Tauchsafaris angefahren werden und die Dimaniyat Islands, die innerhalb eines Tagestripps von Muskat mit dem Boot zu erreichen sind. Wir waren an einer Tauchbasis und haben 10 Tauchgänge bei Dimaniyats durchgeführt. Bekannt sind Tauchern im Oman die eher schlechten Sichtweiten aufgrund des planktonreichen Wassers, was wir bestätigen können. Der hochgepriesene Toptauchplatz „Aquarium“ hat uns eigentlich von allen Tauchgängen am wenigsten gefallen. „Garden of Eden“ hingegen war für uns mit zahlreichen Fischschwärmen, schönen Korallen und einer spontanen Walhaisichtung das Toperlebnis. Wir sind keinem anderen Tauchboot begegnet und sind in einer kleinen Gruppe getaucht. Die Tauchplätze machen einen noch sehr unberührten Eindruck. Wem also die eher schlechten Sichtbedingungen nichts ausmachen kann dort ein paar hübsche Tauchgänge machen.

Weiterreise vom Oman

Die Grenzen zum Yemen sind derzeit geschlossen. Allerdings würde eine Grenzüberquerung im Zuge einer Individualreise in dieses Land derzeit vermutlich auch eher wenige Menschen begeistern. Wer einen Abstecher in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai oder Abu Dhabi plant, kann dies vom Oman aus tun. Eine Omanreise bietet sich natürlich an, beide oder eine der Destinationen mit einzubauen. Gerade weil auch die Flüge mit Etihad oder Emirates günstiger sind als direkt in den Oman. Günstige Weiterflüge oder einen Bus organisiert man dann am besten von Dubai oder Abu Dhabi aus.

Abstecher VAE / Dubai und Abu Dhabi

Wer schon einmal im Oman unterwegs ist, für den bietet sich auch ein Abstecher nach Dubai oder Abu Dhabi oder gleich beides an. Hotels finden sich in allen Preisklasse ab ca. 60 Euro pro Doppelzimmer bis nach „Budget Ende oben offen“ an. Ein paar Highlights findet ihr unter den Links unserer Essays über die beiden Emirate. Abgesehen vom Hotel muss ein Ausflug dorthin gar nicht so teuer sein. Viele Attraktionen lassen sich umsonst besuchen. Wer natürlich auf den Burj Kalifa möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Fortbewegung in Dubai lässt sich gut per Metro und Bus mit einem Tagesticket erledigen. Abu Dhabi ist aufgrund eines nicht so optimal ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetzes und der großen Entfernungen am besten mit einem Leihwagen zu besuchen. Das Fahren dort ist relativ problemlos. Beschilderungen sind zumindest alle zweisprachig. Essen lässt sich gut und günstig in den zahlreiche Foodcourts der Einkaufsmalls oder in den indischen Restaurants. Gerade der Stadtteil Deira in Dubai ist für den budgetbewussten Traveller die bessere Alternative als Down Town Dubai. Mit der Metro gelangt man zügig hierher und hat gut Anbindungen.

Die Top 10 Highlights, die in eurer Oman Reise nicht fehlen sollten 
(Klick auf das Bild für einen direkten Link)

 

Nizwa#1 Nizwa

Auch wenn Nizwa nicht unbedingt spektakulär ist, ist es ein guter Einstieg um erste Begegnungen mit dem Oman zu machen. Der Souq (ein wenig touristisch) und das Fort sind hier die Hauptattraktionen unweit von Muskat.

 

Misfah#2 Misfat Al Abriyeen

Ein idyllisches Oasen Highlight in den Bergen. Durchzogen von tradition. Bewässerungskanälen könnt ihr durch die Gassen der Oase streifen. Schattig und kühl. Mittendrin liegt ein kleines Hotel, wo ihr auf einer fantastischen Terrasse  einen Kaffee genießen könnt. Für uns ein absolut lohnenswerter Abstecher.

Jebel_Shams_Walk#3 Jebel Sham

Der Grand Canyon des Oman. Allerdings weitaus weniger überlaufen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es am Rand des Canyons. Von hier können Wanderungen gestartet werden. Entweder auf den Gipfel des Jebel Sham oder eine schöne Tour zu einem verlassenen Dorf. Um hier her zu gelangen ist allerdindgs ein 4×4 Fahrzeug empfehlenswert. Für Trekkingkarten klickt auf das Bild.

Wahiba#4 Wahiba Sands

Wir haben die Wahiba Sands leider aufgrund fehlender Sandausrüstung für das Fahrzeug nur von der geteerten Straße zwischen Mahoot und Al Ashkara genießen können. Wer in die Wüste will, ist hier richtig. Dünen, geführte Fahrten und Beduinencamps.

 

 

Ras_al_Jinz#5 Ras al Jinz

Eigentlich bekannt zur Beobachtung der Eiablage von Schildkröten, bietet Ras al Jinz auch einen landschaftlich reizvollen Strand, der tagsüber besucht werden kann. Am Eingang befindet sich ein Info Center über Schildkröten, wo auch Nachttouren mit Guides gebucht werden können. Die Guides sind sehr bemüht und professionell, ob die Schildkröten bei der Eiablage aber wirklich nicht gestört werden, können wir nicht so ganz bestätigen.

Sur (5)#6 Sur

Für uns die hübscheste Stadt im Oman auf unserer Tour. Netter Corniche zum Schlendern, Dhau-Werft in der Bucht und ein paar nette alte Häuser im Al Ayjah Stadtteil. An der Brücke in die Stadt lässt sich ein kleiner Hügel erklimmen auf dem ein herrlicher Blick über die Bucht von Sur zu erhaschen ist. 

 

 

Wadi_Bani_Khalid (22)#7 Wadi Bani Khalid

 

Etwas abseits der Hauptroute gelegenes und deshalb wahrscheinlich eher von Einheimischen besuchtes Wadi. Landschaftlich anders als das berühmte Wadi Shab. Wer sich links an den Felsen hält kann einige 100 Meter in das Wadi erwandern, bis eine Höhe erreicht wird.

 

Wadi_Shab (9)
#8 Wadi Shab

Top Wadi. Leider auch ziemlich überlaufen. Am Ende lässt sich in einem Pool auch eine Höhle durch einen schmalen Felsspalt erschwimmen. In das Wadi führt ein langer Wanderweg. Wadi Shab sollte auf keiner tour durch den Oman fehlen.

Muskat_Ende (6)#9 Muskat

Muskat ist ein riesiger Bezirk entlang der Küste. Ein Muss für den Trip nach Muskat ist der Besuch des Mutrah Souqs für die Abschlusseinkäufe. Von Kunsthandwerk bis Kleidung bekommt ihr hier so ziemlich alles. Ein weiteres Highlight von Musakt ist die Sultan Qabus Moschee

IMG_4240#10 Schnorcheln oder Tauchen bei Dimaniyats

Einer der Top Tauchplätze im Oman. Leider sind die Sichtweiten nicht immer so gut. Aufgrund des planktonreichen Wassers kommt es zur Begegnung mit einigen Fischen. Bei etwas Glück auch mit dem Walhai.

 

- Muskat
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- Al Hamra
- Misfat al Abriyyin
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- Ras Madrakah
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- Ras al-Hadd/Ras al-Jinz
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- Wadi Shab 
- Bimmah Sinkhole
- Muskat 

 

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