Wildlife Fotografie

Wildlife fotografieren

Sowohl für das gelungen Ablichten des eigenen Haustieres als auch wildlebender Tiere vor unserer Haustür oder in exotischen Destinationen sind ein paar Praxistipps für Tierfotografie unerlässlich. Vor allem aber müsst Ihr für gelungene Tierfotos ein bisschen Geduld mitbringen. Beobachtet die Tiere eine Weile und ihr Verhalten, um sie eventuell in speziellen Situationen einzufangen.

Lasst uns kurz ein paar grundlegende Details klären.

Je nachdem welches Tier ihr fotografiert solltet ihr euch auf eher kürzere Belichtungszeiten einrichten. Ihr braucht ein lichtstarkes Objektiv, eine höhere ISO Zahl und vor allem möglichst kurze WindjanaGorge2 (7)Belichtungszeiten, um das Tier scharf abzulichten. Da ihr oftmals auch nicht nah genug an die Tiere herankommt, ist ein Teleobjektiv meist die beste Wahl. 300mm Brennweite ist da schon ganz praktisch. Und hier habt ihr ein kleines Problem. Wirklich lichtstarke Teleobjektive haben eine nicht gerade kleine Dimension und passen nicht unbedingt in die Handtasche und sie sind eins: teuer. Da ihr vermutlich nicht gleich unter die professionellen Tierfotografen gehen wollt, müsst ihr euch hier mit der höheren ISO Zahl behelfen oder habt das Glück, das die Fotoszene genügend Licht hergibt. Unter guten Lichtbedingungen erhaltet ihr aber schon mit normalen Teleobjektiven ganz passable Ergebnisse. Ein Stativ oder zumindest ein Punkt zum Abstützen spielen euch postiv in die Karten. Durch den Zoomeffekt und das ohnehin etwas unhandlichere Tele kommt es schnell mal zu Verwacklern.
Hat eure Kamera einen sogenannten Sportmodus nutzt diesen oder zuKeplerTrack (21)mindest nutzt eine automatische Voreinstellung was Blende und Belichtung angehen. Da Tiere nicht bedingungslos ruhig halten, habt ihr oftmals gar nicht die Zeit noch Einstellungen an der Kamera vorzunehmen. Konzentriert euch lieber auf das Motiv. Fotografiert ihr eher langsame bzw. nicht schreckhafte Tiere, könnt ihr auch mit einem Weitwinkelobjektiv interessante Ergebnisse erzielen. Das funktioniert aber nur, wenn ihr wirklich nah ran kommt.

Kommen wir zur Praxis. Ein Tier in Szene gesetzt

Genau wie bei der Portraitfotografie ist es unabdingbar mit dem „Objekt“ Augenkontakt herzustellen. Wer einen Hasen fotografieren will, der tut dies nicht von oben, sondern begibt sich mit dem Tier auf Augenhöhe oder aber ihr nutzt einen leicht ansteigenden Winkel. Eine Giraffe auf Augenhöhe zu WadiRum (17)fotografieren ist einfach schwierig. Dies ist eine der wichtigsten Regeln für die Tierfotografie.
Fotografiert ihr Tiere in der natürlichen Umgebung dann denkt dran immer noch auf das Tier zu fokussieren. Zu viel Landschaft wirkt unter Umständen zu unruhig. Bringt gerade so viel Landschaft wie nötig mit in das Bild, damit es nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Aber eben auch genug um über den Lebensraum zu „erzählen“ und die Verbindung zwischen Tier und Umgebung herzustellen.
Da dies teilweise schwierig ist, solltet ihr bei der Tierfotografie MonkeyForest (33)lieber ein paar mehr Bilder machen und diese hinterher in Ruhe auswerten. Spielt mit verschiedenen Zoomeinstellungen.
Falls es möglich ist, versucht das Tier auf euch aufmerksam zu machen, ohne es jedoch zu verschrecken – macht durch leise Geräusche aufmerksam auf euch, wenn es die Situation zulässt. So entsteht durch das gegenseitige Beobachten eine gewisse Beziehung zwische Euch und dem Tier.

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